Von Malerei und Musik

Anne Simone Krüger, ArtSceneFilm/Open Studio, 2021

DE

Mal laut und mal leise, mal reduziert klar und dann wieder überbordend präsentieren sich die Malereien von Malwin Faber. Einer Melodie ähnlich, die anschwillt oder abschwillt, verschlungen oder geradlinig ist, tanzen die Pinselstriche über seine Bilder. Einzelne Bildelemente wiederholen sich, einer Spur ähnlich, immer wieder und verbinden die verschiedenen Werke zu einer zusammenhängenden Sequenz.

Jedes einzelne Bild drückt dabei eine individuelle Stimmung aus. Weniger narrativ, als vielmehr subjektiv erlebbar, nehmen die Arbeiten uns als Betrachter mit auf eine Reise in eine Welt der Farben und Emotionen, die partiell sogar räumlich erfahrbar wird: so wandern einzelne Elemente in Form skulpturaler Objekte in den Realraum hinein. Die dergestalt entstehenden Installationen bieten die Möglichkeit, im wahrsten Sinne des Wortes in die Bilder einzutauchen. (…)

EN

Sometimes loud and sometimes calm, sometimes reduced clear and then again excessive, the paintings of Malwin Faber have their own way of shaping. Like a melody that swells or ebbs, is interwoven or straightforward, the brushstrokes dance across his paintings. Individual pictorial elements repeat again and again, similar to a trace, and connect the several works to a coherent sequence.

Each individual painting thereby expresses an individual mood. Less narrative than subjective experience, the works take us as viewers on a journey into a world of colors and feelings, which in some cases can even be experienced spatially: individual elements wander into real space in the form of sculptural objects. The installations created in this way offer the possibility of immersing oneself in the images in the truest sense of the word. (...)

Quelle / Source: openstudio.gallery